Rückblick KW 10

 

Spitzenreiter Eintracht Lütt­chendorf hat seinen fünften Sieg hintereinander gefeiert. Zum 3:0 gegen den TSV Rot- Weiß Zerbst trafen Johannes Kilian, Horry-Man Bukuru und Patrick Neigenfink.

Romonta Stedten konnte beim 4:2-Auswärtserfolg (Tore: 2x Eric Willer, Marceil Siedler, Matthias Rackwitz) gegen Askania Bernburg II seinen zwei­ten Dreier in Serie landen.

Fichte zu geschwächt

ERDEBORN/MZ - Der krankheitsgeplagte BSV Fichte Erdeborn hat in der Handball-Verbandsliga beim Tabellenzweiten HV Ilsen­burg mit 22:30 verloren. Die Mannschaft von Trainer Frank Hammerschmidt konnte die Partie nur in der Anfangsphase of­fen gestalten, ab Mitte der ersten Hälfte zogen die Gastgeber da­von und ließen sich nicht mehr beirren.

Am 21. Spieltag passieren viele Sachen, die sonst auch passieren. Und doch gibt es einige Besonderheiten, wie einen spielenden Trainer

EISLEBEN/SANGERHAUSEN/MZ - Ir­gendwie war es wie immer. Der 21. Spieltag der Fußball-Kreisoberliga unterschied sich nicht groß von seinen Vorgängern im Kalenderjahr 2018. Wieder konn­ten zwei Partien wegen Unbespielbarkeit der Plätze nicht aus­getragen werden. Wieder waren die Kickers Gonnatal betroffen, so dass sie noch immer auf ihr erstes Rückrundenspiel warten. Wieder gewann Tabellenführer VfB Sangerhausen II souverän und festigte den Platz an der Spit­ze. Wieder traf Torjäger Stefan Hrivnac. Wieder einmal spielte Grün-Weiß Wimmelburg unent­schieden und festigte den Ruf als Remiskönig. Und wieder sieglos blieben der SV Weibsleben sowie Anhalt Sangerhausen und ste­cken weiter im Tabellenkeller.

Olympia mit Befreiungsschlag

Tief durchatmen konnte man am Wochenende in Berga. Im Kampf um den Klassenerhalt konnte die Olympia-Elf einen 4:1-Erfolg beim VfB Oberröblingen und so­mit den erhofften Befreiungs­schlag landen. Die Gastgeber da­gegen blieben gegen ihren Angst­gegner mal wieder ohne einen Zähler. Dabei nahmen die Beset­zungssorgen der Oberröblinger beinahe schon skurrile Züge an. „Acht Stammspieler haben uns gefehlt", erzählte VfB-Trainer Daniel Richter. So kamen mit Ro­man Dubb und Gerold Huf sogar zwei Akteure zum Einsatz, deren 50. (!) Geburtstag bereits einige Jahre zurückliegt. Trainer und Ex-Torwart Richter, mittlerweile auch schon 42, wechselte sich in der zweiten Halbzeit auch noch ein und agierte als Abwehrspieler. Dabei begann das Spiel sogar nach Plan für die Gastgeber: To­bias Meißner erzielte schon nach sieben Minuten das 1:0. Dann aber trafen nur noch die Bergaer. Vor allem Christoph Eisler drei Treffer gingen allein auf sein Konto. Einmal war Robert Rock­mann erfolgreich. „Wenn du so viele individuelle Fehler machst wie wir, verlierst du ganz einfach so ein Spiel", fasste Richter die 90 Minuten zusammen.

135 Fans beim Stadt-Derby

Das Sangerhäuser Stadt-Derby zwischen dem VfB II und Anhalt lockte am Sonntag 135 Zuschauer ins Friesenstadion. Und die Fans sahen bei bestem Frühlingswet­ter ein Duell, das die Gastgeber von Anfang an im Griff hatten. Schon nach drei Minuten traf Alex Walter zur Führung. Danach hatten zwar auch die Gäste ihre Chancen, doch während die An­halt-Kicker vor dem Tor Nerven zeigten oder an VfB-Schluss­mann Maximilian Walther schei­terten, erwiesen sich die Gastge­ber ganz einfach als abgebrühter. Vor allem Stefan Hrivnac, der durch seinen Doppelpack nun bei 31 Saisontreffern steht und wie­der die Führung in der Torschüt­zenliste übernommen hat. Für das Zwischenzeitliche 3:0 in der 49. Minute war Tim Gruber zu­ständig. „Es war ein ganz faires Derby, das das Schiedsrichtergespann jederzeit fest im Griff hat­te", so das Fazit von VfB-Mann­schaftsleiter Lothar Knappe.

Wippras erste Pleite

Grüne Tanne Wippra musste sich am Wochenende dem SV Allstedt 2:4 geschlagen geben und handel­te sich damit im vierten Spiel die erste Pleite im Jahr 2018 ein. Ein­tracht Lüttchendorf II dagegen spielte im Duell der zweiten Ver­tretungen gegen Romonta Sted­ten II 2:2 und holte sich so seinen ersten Zähler des Jahres. Eben­falls 2:2 endete das Duell zwi­schen Wacker Rottleberode und Grün-Weiß Wimmelburg. Wacker Helbra traf derweile auch zwei­mal und setzte sich so gegen den SV Welbsleben so 2:0 durch. Die Nordlichter bleiben damit Vor­letzter.

Holdenstedt feiert Staffelsieg. Die Jugend fährt nach München.

SANGERHAUSEN/MZ - Die Teams im Punktspielbetrieb hatten am Wo­chenende weitgehend eine plan­mäßige Pause. Gekegelt wurde in der Region aber trotzdem. Der Nachwuchs ermittelte die Vereins-Mannschaftsmeister, dazu fanden in den Pokalwettbewer­ben die Viertelfinals statt.

In einem Nachholspiel in der Landesklasse West setzten sich die Herren des KSC Holdenstedt bei Germania Salzmünde mit 7:1 (3143:3057) durch. Der beste Holdenstedter im Duell der bei­den bestplatzierten Teams der Staffel war Thomas Räuber mit 550 Kegeln. „Das Ziel ist erreicht. Wir haben vier Punkte Vorsprung auf Verfolger Salzmünde. Selbst wenn die jetzt ihre zwei Spiele gewinnen und wir verlieren, sind wir im direkten Vergleich immer noch besser", freute sich Kapitän Andreas Knauth über den vorzei­tigen Staffelsieg.

Freude gab es auch bei den Frauen vom KSV Gerbstedt. Der Landesligist bezwang den Verbandsligisten SSV Wolferode mit 6:2 (3046:2857) im Pokal. „Das war schon eine eingeplante Nie­derlage", so Wolfgang Leuchte, Ex-Vorstand in Wolferode, „unse­re Frauen müssen alle Kraft in den Kampf um den Klassenerhalt legen. Daher wurden einige geschont." Grund zur Freude mach­ten Leuchte dagegen die Nach­wuchsmannschaften des Kreis­verbandes Mansfeld-Südharz bei den Vereins-Mannschaftsmeisterschaften. In Sangerhausen ge­wann die männliche U14 den Ti­tel. Tim Saalbach (490), Paul Lennard Wolff (502), Norman Kretschmer (493) und Julian Mier (506) sicherten sich neben dem Titel auch das Ticket für die Deutschen Meisterschaften in München. „Dass die Jungs den Zweitplatzierten um 176 Kegel distanzieren konnten, hätte kei­ner gedacht", so Leuchte, der Ex- Jugendwart des KKV, „uns es war eine starke Leistung von Julian, der erstmals die 500er-Marke knacken konnte."

Die weibliche U14 wurde mit 1862 Kegeln Zweite. „Mit einer amtierenden Landes- und Kreis­meisterin im Kader hatten wir schon mehr erwartet", gab Leuchte zu. Im U18-Bereich blieb den Mansfelder Teams eine Me­daille verwehrt.