Rückblick KW 13/14 Update

 

EISLEBEN/MZ/HK - Beim Deutschlandpokal 2018 für Nachwuchsmannschaften, der in diesem Jahr in Saarbrücken stattgefunden hat, hat sich Luisa Reising aus Riestedt gut geschlagen. Die Landestrainerin Linda Renner hatte sie für das Team aus Sachsen-Anhalt nominiert. Reising überzeugte im Saarland in all ihren Einsätzen nicht nur ihren Begleiter und Teamleiter Tim Aschenbrenner, sondern auch die Verantwortlichen des Landesverbandes. Schließlich blieb sie mit einer Bilanz von 8:0-Siegen ungeschlagen - und das, obwohl Sachsen-Anhalt als Team alle vier Auftritte insgesamt verloren hatte.

Wieder einmal siegt Noee

ANNARODE/MZ - Trotz einer neuen und etwas eigenwilligen Kurssetzung hat sich beim Frühjahrsturnier der Crossgolfer auf dem Annaröder Roßberg am vergangenen Wochenende wieder einmal Matthias Noee durchgesetzt. Der Sieger wurde dabei im K.o.-System ermittelt. Zweiter wurde Eckard Ziegner. Ganz stark spielte unterdessen auch der Oldie unter den Teilnehmern, Peter Sander aus Siersleben. Er setzte sich im kleinen Finale gegen Ralf Gödicke durch und wurde Dritter. Bei perfekten äußeren Bedingungen gelang ein ordentlicher Saisonauftakt.

VfB-Nachwuchs mit tollem Spiel

SANGERHAUSEN/MZ/RAK – Ein dickes Lob hatte Hartmut Gothe nach dem 3:2-Sieg des VfB Sangerhausen gegen den VfL Halle im Punktspiel der A-Junioren-Verbandsliga parat: „Das haben die Jungs richtig gut gespielt", so der Trainer des Gastgebers nach dem Spiel. Janek Hetke, Luca Herbach und Josua Cersovsky schössen einen 3:0-Vorsprung heraus, dann kämpfte sich der Gast noch einmal heran. „Da hat man gemerkt, dass vier Spie­ler schon zuvor in Punktspielen bei den Männern mitgemischt haben", so noch einmal Gothe. Dank des Erfolges rückte der Tabellenvierte aus der Kreisstadt bis auf zwei Punkte an den Tabellendritten VfL heran.

Kreissieger stehen fest.

EISLEBEN/MZ - Die Punktspiele im Kegeln sind absolviert. Die Auf- und Absteiger stehen fest. Aber für die Kegler ist noch lange keine Sommerpause in Sicht. Denn es stehen in den nächsten Wochen noch Einzelmeisterschaften auf Kreis-, Landes- und Bundesebene an. Den Anfang machten die Titelkämpfe im Kreisgebiet am vergangenen Wochenende.

Gleich drei Titel gingen dabei nach Wolferode, darunter beide Sieger im Juniorenbereich der U 23. In ihrem Wettbewerb gelang Anne-Katrin Blume eine bemerkenswerte Aufholjagd. Nach der Vorrunde, in der sie nur 437 Kegel erzielte, lag sie schon 46 Zähler hinter der Gerbstedterin Celina Krause zurück. Aber 513 Kegel in der Endrunde katapultierten die Wolferöderin noch auf Platz eins. Bei den Jungen der Altersklasse U 23 konnte Blumes Vereinskollege Marcel Seile seinen Vorjahrestitel verteidigen. Nach der Vorrunde auf Platz zwei liegend, führten 554 Kegel im Finale noch zu Platz eins. Mit 1 098 Kegeln verwies Seile Lukas Stolze aus Brücken (1 073) und den Stedtener Kenny Grohs (1 037) auf die Plätze. Einer, der sich darüber sehr freute, war Wolfgang Leuchte. „Alle drei haben bei mir das Kegeln erlernt", berichtete der Wolferöder Jugendtrainer, „das ist doch eine schöne Sache."

Nestler macht es im Alleingang

EISLEBEN/MZ - Überraschend eindeutig zu Gunsten der Gäs­te verlief das Spitzenspiel des 13. Spieltages in der Regionalklasse 3. Die FSG Wolferode/Siebigerode besiegte Sandersleben dabei mit 5:0. Alle Treffer gingen auf das Konto von Janine Nestler. Durch den Auswärtssieg übernimmt die FSG vorerst die Tabellenführung, da der bisherige Erste, Fortuna Brücken, nicht über ein 0:0 beim Reinsdorfer SV hinauskam. Zweiter ist nun Amsdorf nach einem 2:0-Derbysieg gegen Röblingen.

Weiter ohne Auswärtspunkt

ERDEBORN/MZ - Dem BSV Fichte Erdeborn ist.es auch am vergangenen Wochenende beim HT Halberstadt nicht gelungen, den ersten Auswärtspunkt in der Handball-Verbandsliga im Jahr 2018 einzufahren. Stattdessen setzte es eine knappe 26:27-Niederlage. Bis zum Saisonende bleibt noch ein Auftritt in der Fremde, um diese Bilanz zu korrigieren.       

Was das Duell gegen Edlau für Allstedt so emotional machte.

ALLSTEDT/MZ - Es war das emotionalste Spiel, das die Fußballerinnen vom SV Allstedt jemals bestritten haben. Vor und während des Verbandsliga-Duells mit Rot- Schwarz Edlau, das schließlich 2:2 endete, gedachten die Allstedterinnen ihrer jüngst verstorbenen Mitspielerin Alexandra Rülke. Alle Allstedterinnen trugen in der Partie am Sonntagnachmittag zudem ein schwarzes Trikot mit dem Namen „Alex" und den Worten „Für immer im Herzen." Gegen das Spitzenteam aus Edlau hatten der SVA auf dem Waldsportplatz schon in den ersten 45 Minuten einige gute Gelegenheiten. Zählbares sprang jedoch zunächst nicht heraus. Anders und vor allem resoluter waren dagegen die Edlauerinnen: Der Gast kam durch Treffer von Lysann Schneider und Katja Pilz zu einem Zwei-Tore-Vorsprung. Dieser hatte bis zur 70. Minute Bestand. Doch die Gastgeberinnen ließen nicht locker. Durch ein Eigentor der Edlauerinnen kamen sie auf 1:2 heran, ehe Sabrina Kawan sogar noch der Treffer zum 2:2-Ausgleich und somit ein kaum noch erhoffter Punktgewinn gelang.

Weniger Erfolg hatte dagegen die Mannschaft von Wacker Rottleberode. Beim Tabellen-Schlusslicht Wernigeröder SV unterlag der mit nur zehn Spielerinnen angetretene Gast am Ende mit 0:2 Toren.

Bereits am Freitagabend geht die Verbandsliga-Saison für den SV Allstedt weiter. Dann bestreitet das Team das Nachholspiel bei Blau-Weiß Dölau. Am Sonntag tritt das Team beim Tabellendritten Magdeburger FFC II an. Ebenfalls am Sonntag, und zwar schon ab 12 Uhr, empfängt Wacker Rottleberode die Vertretung aus Süplingen.

Aufbau zieht am SVB vorbei

EISLEBEN/MZ - Die BuSG Auf­bau Eisleben hat das Derby gegen den SV Bräunrode am vergangenen Sonnabend mit 4:2 für sich entschieden. Nach einer zügigen Führung der Hausherren durch Mo­hammad Albicho (5.) und Tobias Bogmann (13.), ka­men die Bräunröder gar noch vor der Pause zum zwi­schenzeitlichen Ausgleich. Florian Schulz (40./45.+3) traf doppelt. Doch in Hälfte zwei stellten Daniel Prudlik (50.) und Matthias Senf (90.+1) die alten Verhältnis­se wieder her. Durch den dritten Sieg am Stück klet­terten die Eisleber in der Ta­belle am SVB vorbei auf Platz acht.

Anhalt macht Boden gut

EISLEBEN/MZ - Im Kreisober- liga-Duell zweier abstiegs­bedrohter Mannschaften hat der SV Anhalt Sanger­hausen am Sonntag durch einen 3:l-Erfolg beim SV Eintracht Lüttchendorf II wichtigen Boden gut ge­macht. Dabei lagen die Gäs­te bis eine knappe halbe Stunde vor Spielschluss in Rückstand. Dann antworte­ten Benjamin Kindl (2) und Ardjend Mehmeti auf das Tor von Henrik Seifert.

Weiter ohne Zähler gegen Top-Fünf-Teams

Der 1. FC Romonta Amsdorf verpasste am Sonnabend eine Über­raschung gegen den Spitzenreiter BSV Halle-Ammendorf. Auf eige­nem Platz unterlag das Team von Trainer Farih Kadic mit 1:2.

Bereits nach wenigen Minuten wa­ren die Gäste in Führung gegan­gen, Piotr Hernacki (31.) besorgte zwar den zwischenzeitlichen Aus­gleich. Doch noch vor der Pause stellten die Saalestädter (38.) den alten Abstand her. Amsdorf wartet somit weiterhin auf den ersten Punktgewinn ge­gen ein Team aus der Top-Fünf.

Arnstedt gewinnt beim Team der Stunde in der Schlussminute, weil Kapitän Matthias Deumelandt vom Punkt mit Nervenstärke beeindruckt.

ARNSTEDT/MZ - Auf die Stille folg­te das Geräusch, das der im Netz einschlagende Ball verursachte. Pffff. Ausufernder Jubel auf der einen, tiefe Niedergeschlagenheit auf der anderen Seite. Matthias Deumelandt hatte das Spielgerät nicht nur irgendwie vom Elfme­terpunkt aus ins Tor befördert, sondern mit voller Entschlossen­heit hineingenagelt. Der Kapitän des SV Edelweiß Arnstedt bewies beeindruckende Nervenstärke vor dem 2:1-Siegtor am Freitag­abend beim SV Blau-Weiß Dölau.

Ausgleichende Gerechtigkeit

Schließlich war nicht nur die Nachspielzeit längst abgelaufen, als der 32-Jährige endlich Anlauf zum Schuss in die edelweiße Glückseligkeit nehmen durfte. Aufgrund großen Diskussionsbe­darfs verzögerten die Hausherren die Ausführung zusätzlich. Doch Deumelandt ließ sich nicht beir­ren und bescherte den Arnstedtern „ausgleichende Gerechtig­keit", wie es Trainer Thomas Vollmann nannte. Denn erst zwei Wochen zuvor musste der Tabel­lendritte der Fußball-Verbandsli­ga selbst ein Gegentor in der Schlussminute hinnehmen - da­mals traf die SG Rot-Weiß Thal­heim zum 2:2-Ausgleich. Für Edelweiß reichte es nun gar zu ei­nem Dreier beim Team der Stun­de. So hatte Dölau zuvor gleich vier Begegnungen am Stück ge­wonnen. „Solche Siege machen natürlich besonders Spaß", freute sich Vollmann, „die Mannschaft hat ihn im Anschluss noch gebüh­rend in Halle gefeiert."

Dabei hatten die Gäste auf dem Kunstrasenplatz zunächst so ihre Probleme auf Temperaturen zu kommen. Doch spätesten mit der Führung durch Victor Roldan- Arias (17.) nahm Arnstedts Offen­sivabteilung so richtig Fahrt auf. „Wir haben es dann leider nur verpasst, ein zweites Tor zu ma­chen", so der Edelweiß-Coach. Vor und nach der Pause war es Roldan-Arias, der beste Gelegen­heiten auf seinen sechsten Mehrfachpack in der laufenden Spiel­zeit vergab.

Stattdessen glich Dölaus Anass Ezzianj (75.) mit Anbruch der Schlussphase aus - und das aus dem Nichts. „Das ist eben Fuß­ball", musste Thomas Vollmann feststellen. Sein Team allerdings hatte noch eine Antwort parat. Nach einer Flanke von Michel Hennig kam der eingewechselte Giovanny Angulo zum Abschluss - doch ein Blau-Weiß-Verteidiger blockte, den Versuch des Jokers mit der Hand. Der Linienrichter war auf dem Posten und hob die Fahne. Den Rest erledigte Mat­thias Deumelandt.

Erster Freitagserfolg seit 2016

Dass Arnstedt-Verfolger Thal­heim zeitgleich in Dessau (1:2) Federn ließ, spielte den Edelwei­ßen obendrein in die Karten. Der Vorsprung auf Rang vier beträgt somit vier Zähler. „Der Start in das Wochenende war natürlich perfekt", freute sich Vollmann über ein lange nicht gehegtes Ge­fühl. So war es der erste Dreier an einem Freitagabend seit dem 4:1- Erfolg in Sangerhausen Ende Ok­tober 2016. Damals war es nur nicht ganz so spannend.

Die Tabellenspitze rückt zusammen.

LÜTTCHENDORF/MZ - Das Gefühl einer Punktspielniederlage? In Lüttchendorf hatte man es zuletzt fast vergessen. Seit dem 0:2 beim 1. FC Weißenfels Anfang Oktober des vergange­nen Jahres war der SV Ein­tracht nicht mehr als Verlierer vom Platz gegangen. Knapp sechs Monate und elf ungeschlagenen Partien später en­dete die Serie des Tabellenfüh­rers der Fußball-Landesliga Süd aber am Sonnabend mit einer 0:2-Pleite, die es ausge­rechnet bei der SG Reppichau, wiederum ein Kontrahent aus dem Titelrennen, setzte.

„Absolut verdient"

„Irgendwann musste es pas­sieren", nahm es der Lüttchendorfer Trainer Siegfried Keller gelassen, „zumal das Resultat absolut verdient war." Kurz nach der Pause hatte Michal Zawada (48.) die inzwischen 364 Minuten andauernde Ge- gentorlos-Phase der Eintracht beendet. Jeffrey Neumann (90.) stellte in der Schlusspha­se den Endstand her und brachte neue Spannung in den Aufstiegskampf. „Darüber ha­be ich mir bislang keine Ge­danken gemacht und werde es. auch weiterhin nicht tun", so Keller, „wir haben nicht den Druck, Meister werden zu müssen und denken demnach nur von Spiel zu Spiel."

In Reppichau hat man trotz des Sieges über den Spitzen­reiter vorerst keine Ambitio­nen auf den ersten Platz. „Sie­ben Punkte Rückstand sind schon eine ganze Menge", so SGR-Trainer Sven Schreiter noch am Sonnabend, „an einen Kampf um den Aufstiegsplatz verschwende ich da keine Ge­danken." Schreiter freute sich dagegen über eine starke Mannschaftsleistung im Spiel gegen Lüttchendorf und for­derte diese auch beim zweiten Auftritt über die Osterfeiertage, im Auswärtsspiel bei Schwarz-Gelb Bernburg am Montag, von seinen Spielern ein. Diese lieferten und konn­ten ihre Leistung auch am Montag auf den Platz bringen. Nach Toren von Torsten Wlodarski, Kevin Jersak, Jeffrey Neumann, Michal Zawada und Felix Brendler gewann man das Gastspiel beim Tabellen- zwölften in Bernburg 5:1. Soll­te doch etwas drin sein? Denn aus sieben Zählern Rückstand wurden am Montagnachmit­tag - wenn auch bei einem Spiel mehr - nur noch vier.

Günthers Dreierpack

Doch es gibt da ja noch den 1. FC Weißenfels. Hätte dieser am Montag nach den Saisonto­ren 21 und 22 von Simon Kügler statt eines 2:2 bei Abstiegs­kandidat Rot-Weiß Zerbst ei­nen Sieg geholt, wäre er selbst bis auf einen Zähler an die Lüttchendorfer herangekom­men. Trotzdem aber ist der Club, der am Sonnabend einen, klaren 4:0-Auswärtssieg beim MSV Eisleben landete, weiter mittendrin im spannenden Aufstiegsrennen. Christopher Günther mit einem Dreier­pack und Andrii Zozulia waren die Torschützen eines 1. FC Weißenfels, der sehr souverän auftrat und nun am kommen­den Wochenende vor der nächsten Nagelprobe steht: Dann nämlich empfängt er da­heim den Tabellenvierten aus Kelbra. Noch so ein Meister­schaftsanwärter.

RADSPORT Landesverband stellt sich im Vorstand neu auf.

HALLE/MZ - Stehende Ovationen, lang anhaltender Applaus - damit hatte Günter Grau (Sandbeiendorf/Bördekreis) nicht gerech­net. Als der zu diesem Zeitpunkt noch amtierende Präsident des Landesverbandes Radsport Sachsen-Anhalt (LVR) bei der Mitglie­derhauptversammlung in Bernburg seinen Bericht beendet hat­te, erhoben sich die Delegierten von ihren Sitzen. „Das hat mich

wirklich sehr bewegt", sagte Grau. Es war in würdiger Ab­schied für den scheidenden Vor­sitzenden. Nach 19 Jahren an der Spitze des Verbandes mit 57 Ver­einen, verabschiedete er sich in den Präsidenten-Ruhestand. „Radsport ist ein Sport der Ju­gend, deshalb ist es Zeit, loszulas­sen und in die zweite Reihe zu treten", begründete Grau, der am Freitag seinen 67. Geburtstag fei­erte. Als nunmehr Ehrenpräsi­dent und Beisitzer wird der pas­sionierte Radsporthistoriker dem Verband erhalten bleiben. Zudem erhielt er die Ehrenmedaille des Landessportbundes (LSB).

Neuer Präsident ist Frank Wit­te aus Lostau (Jerichower Land).

Der bisherige Vize-Präsident für Rennsport wurde beinahe ein­stimmig in sein neues Amt ge­wählt. Seinen bisherigen Posten übernimmt Ines Rosse (Oster­weddingen/Bördekreis).

Im neuen Präsidium sind in­des zahlreiche Vertreter aus dem Süden des Landes. Allein der Ver­ein für Hallenradsport (VfH) Mü­cheln ist mit drei Akteuren ver­treten. Neue Vize-Präsidentin für Wirtschaft/Finanzen ist Annett Beutler. VfH-Chef Gerd Heim­bach wurde als Vize-Präsident für Hallenradsport ebenso bestätigt, wie Angela Heimbach als Frauenwartin. Winfried Kreis aus Weißenfels bleibt für Offroad/Mountainbike zuständig und Peter Wif­ling aus Dessau führt den Bereich Breitensport. Vereinskollege Ma­rio Klammt leitet die Kassenprü­fer. Wilfried Brahmann (Eisle­ben) bleibt Mitglied der Schieds­gerichtkommission.

Riethnordhausen verpasst den Doppelsieg zu Ostern und steckt damit weiter am Tabellenende fest. Trainer Hartig hadert mit den Schiedsrichter-Entscheidungen.

EISLEBEN/MZ - Lange Gesichter bei Spielern, Trainern und Fans von Kickers Gonnatal und Eintracht Lüttchendorf II. Beide Mann­schaften sind die Verlierer des Osterwochenendes. Zwei Spiele, zwei Niederlagen, keine Punkte im Kampf gegen den drohenden Abstieg aus der Kreisoberliga. So lautet die ernüchternde Bilanz. Alle anderen vom Abstieg be­drohten Teams holten wenigs­tens einen Zähler. Der überra­schendste Punktgewinn gelang dabei Olympia Berga. Die auf Rang 14 platzierten Bergaer ran­gen dem Tabellenführer VfB San­gerhausen II ein torloses Unent­schieden ab.

Neuling trumpft auf

Weiter für Furore sorgt hingegen die Elf von Eintracht Kreisfeld. Der Aufsteiger konnte am Osterwochenende sechs Punkte ein­fahren und damit wieder den dritten Tabellenplatz überneh­men. Auf den schwer erkämpften 2:1-Erfolg am Sonnabend bei Wa­cker Rottleberode folgte am Mon­tag ein deutlicher 4:0-Erfolg beim VfB Oberröblingen.

In Oberröblingen legten die Kreisfelder einen Blitzstart hin: Bereits in der 1. Minute gelang Tim Bressler das Führungstor, nach einer halben Stunde waren beim Stand von 3:0 für die Ein­tracht alle Messen gesungen.

Ärger bei der Möve

Düster sieht es nach wie vor bei Möve Riethnordhausen aus. Dem Team von Trainer Chris Hartig gelang der erhoffte Befreiungs­schlag nicht. Zwar setzten sich die Riethnordhäuser am Sonn­abend mit 3:0 gegen Lüttchen­dorf II durch und feierten so end­lich den dritten Saisonsieg, doch das Happy End blieb aus. Am Os­termontag setzte es eine ebenso deutliche 0:3-Heimniederlage ge­gen Wacker Helbra. Statt neuer Hoffnung im Kampf gegen den Abstieg bleibt Ernüchterung.

Entsprechend sauer war Mö- ve-Trainer Chris Hartig. Über die Niederlage und auf seine Mann­schaft. Vor allem aber galt sein Zorn Schiedsrichter Hendrik Miekautsch. „Erst gibt es einen Platzverweis für uns, der sehr umstritten war. Dann zwei Elf­meter für Helbra, die meiner Meinung nach keine waren. Ich bin sicherlich der Letzte, der die Schuld bei anderen sucht, aber manchmal fragt man sich wirk­lich, warum man sich das alles

Woche für Woche noch antut." Schließlich fügte er hinzu: „Wir sind zwar auf dem letzten Platz und das haben wir uns zum größ­ten Teil auch selbst zuzuschrei­ben. Aber was in den letzten Wo­chen mit den Schiedsrichtern ge­gen uns gelaufen ist, ist nicht mehr normal."

Ganz anders sahen die Helbra­er die Angelegenheit. Sie freuten sich riesig über die drei Punkte und vor allem die ersehnte Rück­kehr vom lange verletzten Hans Siebenhühner, der sich auch gleich in die Torschützenliste eintrug. Und zu den Elfmetern und dem Platzverweis hatten sie auch eine Meinung, die so gar nicht der der Riethnordhäuser entsprach: Wie auf ihrer Inter­netseite nachzulesen, waren die Entscheidungen des Unparteii­schen nach Empfinden der Gäste vollkommen korrekt.

Sorgen im Gonnatal

Einfach nicht in Fahrt kommt Ki­ckers Gonnatal. Zwei Spiele - zwei Niederlage. Jeweils vier Gegentreffer. Ein Wochenende zum Vergessen liegt hinter den Ki­ckers. Mit nur 17 Zählern steht das Team von Trainer Ulli Moraweck damit weiter auf einem Abstiegsplatz.