Artikel "Für Vorschläge offen"

Halle/MZ – Nach dem unglücklichen Verlauf in der letzten Spielzeit soll es diesmal besser werden: Gemeint ist die Austragung des Landespokals im Handball der Herren (HVSA-Pokal). In diesem Wettbewerb ging es in der vergangenen Saison drunter und drüber. Insgesamt fielen zehn der ausgelosten Partien in den einzelnen Runden wegen Nichtantritten einiger Teams aus. Obwohl dieser Pokalwettbewerb seit langem eine Pflichtveranstaltung für die Mannschaften der Sachsen-Anhalt Liga sowie der beiden Verbandsligen ist.

So kam die SG Grün-Weiß Wittenberg/Piesteritz zweimal kampflos bis in das Viertelfinale. Dort bezwang man später Eintracht Glinde mit 31:30 und zog damit in die Runde der letzten Vier in diesem Wettbewerb ein. Oder aber das Beispiel der SG Seehausen, welche in der zweiten Runde vom Nichtantritt des Teams Oebisfelde profizierte um dann in der nächsten Runde, dem Achtelfinale, nicht bei Fichte Erdeborn anzutreten.

Ähnlich der Fall bei der SG Spergau, die in der ersten Runde durch den Nichtantritt des Dessau-Roßlauer HV II eine Runde weiter kam. In diesem Achtelfinale trat man dann die Reise nach Biederitz nicht an. Sind es nur die großen Entfernungen oder verzichtet man auch deshalb, weil man sportlich keine Chance sieht? Was will der HVSA dagegen tun, ist man machtlos?

„Na klar war das für uns als Verband keine schöne Sache“, sagt Matthias Becker, der zuständige Pokalspielleiter, „aber was sollten wir machen? Die Mannschaften, die zum Spiel nicht antraten, wurden mit Bußgeldern bestraft.“ Man schaut sich das im HVSA in dieser Saison noch einmal an. „Das Thema Pokal wird in nächster Zeit ein Diskussionspunkt bei Sitzungen im Verband werden“, berichtet Becker, „über Verbesserungs- oder Änderungsvorschläge seitens der Vereine würden wir uns freuen.“

Zunächst aber wird der Nachfolger des BSV Magdeburg im Wettbewerb der Herren gesucht. Die Elberstädter gehen nach den beiden Finalerfolgen gegen die TSG Calbe (28:23, 29:24) als Titelverteidiger in den Wettbewerb. Dort wurden am vergangenen Sonnabend die zwölf Partien der ersten Runde ausgelost. Neben Titelverteidiger BSV Magdeburg haben 19 weitere Teams ein Freilos, damit in der zweiten Runde 32 Mannschaften antreten. Hoffentlich.

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