„Gegen Riethnordhausen", sagte Kickers-Mannschaftsleiter Gert Böttger rückblickend, „hat die halbe Mannschaft noch geschla­fen." Nun allerdings gegen den Primus spielte Gonnatal wie aus einem Guss. „Bei uns hat heute alles gestimmt", so Böttger. Am Freitagabend hatte der VfB II noch ganz souverän mit 3:1 die schwere Aufgabe gegen Grüne Tanne Wippra gelöst, um Sonntag dann überraschend bei den Ki­ckers als Verlierer vom Feld zu gehen. Dabei lief in Pölsfeld ei­gentlich nach Plan. Janek Hetke traf nach 40 Minuten zum 1:0. Fast postwendend glich Daniel Sauer aus. Zwei Minuten darauf flog Hetke nach einer Tätlichkeit mit Rot vom Feld. Gegen die nun dezimierten Gäste drehten die Kickers endgültig das Spiel. Pa­trick Leich und Ex-Sangerhäuser Pit Froeschen waren erfolgreich.

Roßla ist da

„Wir wollen da sein, wenn San­gerhausen verliert", lautete die Maßgabe von Jens Becker, Mannschaftsleiter vom Tabellenzwei­ten VfR Roßla, vor dem Wochen­ende. Und der Pokalsieger war da. 5:0 siegte Roßla gegen die ersatz­geschwächte Elf von Wacker Rottleberode. Torjäger Matthias Hauschulz erzielte dabei seine Saisontreffer 38 bis 40. Sieben Punkte beträgt der Rückstand der Roßlaer auf den VfB Sangerhau­sen II, allerdings hat der Spitzen­reiter ein Spiel mehr absolviert.

Nur Welbsleben punktet

Kaum ein Erfolgserlebnis gab es für das vom Abstieg bedrohte Sextett am Wochenende. Einzig der SV Welbsleben konnte sein Konto aufbessern. Gegen den ebenfalls vom Abstieg bedrohten SV Anhalt Sangerhausen gab es einen 3:2-Sieg. Dabei lagen die Gastgeber bereits mit 3:0 vorn. Als dann aber der Gast durch zwei von Benjamin Kindl verwandelte Elfmeter herankam, mussten die Nordlichter noch um den Sieg zit­tern. Am Ende aber blieben die Punkte in Welbsleben, das Team von Trainer Roman Mages setzt seine Aufholjagd in Richtung Klassenerhalt somit fort und überflügelt Olympia Berga in der Tabelle.

Die Bergaer konnten im Spiel bei Fortuna Brücken nur eine Halbzeit lang torlos Paroli bieten. Nach dem Wechsel zogen die For­tunen das Tempo an und setzten sich noch mit 3:1 durch. „Es ist je­de Woche das gleiche Spiel. Wir machen ganz einfach zu viele Fehler", so Berga-Kapitän Erik Michael. Fortuna-Coach Thomas Vinzens war zufrieden: „Nach dem Seitenwechsel ist es bei uns besser geworden, am Ende war der Sieg verdient. Von Berga kam nicht viel. Ich hatte mehr erwar­tet, in ihrer Situation."

Helbra stoppt Allstedt

Nach zuletzt neun Partien ohne Niederlage ging der SV Allstedt mal wieder als Verlierer vom Feld. Bei Wacker Helbra unterlag er mit 0:2. Beide Treffer erzielte David Guba. Das torreichste Spiel des Wochenendes lieferten sich Romonta Stedten II und Grün- Weiß Wimmelburg (3:3). Dabei gelang den Gastgebern eine tolle Aufholjagd, lagen sie doch nach 57 Minuten noch 0:3 zurück.

 

Das Derby zwischen dem VfB Sangerhausen und Edelweiß Arnstedt endet unentschieden. Welche Taktik die Gastgeber dabei versuchen.

ARNSTEDT/SANGERHAUSEN/MZ - Ei­gentlich gehört Meik Rockstroh zum Inventar der Kreisoberliga- Vertretung des VfB Sangerhau­sen. Am zurückliegenden Freitag­abend jedoch spielte er nicht mit der zweiten Mannschaft gegen Grüne Tanne Wippra, sondern stand im Fußball-Verbandsliga- Derby zwischen dem VfB und dem SV Edelweiß Arnstedt auf dem Feld. Das wiederum hatte zwei Gründe: Zum einen fehlten beim VfB eine ganze Reihe von Stammspielern, zum anderen baute der Gastgeber auf die be­rüchtigten Einwürfe Rockstrohs, die oft gefährlicher als Ecken oder Flanken vor das Tor fliegen. Erst Recht, wenn wie am Freitag trotz idealer äußerer Bedingun­gen nicht auf dem Rasenplatz, sondern, auf dem kleineren Kunstrasen gespielt wird.

„Unverständlich"

„Das war für mich unverständ­lich", kommentierte Gäste-Trainer Thomas Vollmann nach dem 1:1-Unentschieden die Unter­grundwahl des VfB, „auf so einem engen Kunstrasenplatz ist doch kein richtiges Fußballspiel mög­lich." Die 116 Zuschauer sahen daher auch ein von beiden Seiten intensiv geführtes Spiel, das nach einer halben Stunde einen ersten Aufreger parat hatte. Bei einem Angriff der Sangerhäuser klärte ein Edelweiß-Verteidiger den Ball auf der Linie möglicherweise mit der Hand. Ein Elfmeterpfiff von Schiedsrichter Tim Heyer blieb aber aus. „Das ist für mich ganz klar Elfmeter und Rot", so das Ur­teil von VfB-Coach Raik Olbricht zu dieser Szene. Da die Pfeife al­lerdings stumm blieb und weitere Angriffe auf beiden Seiten nichts einbrachten, stand es zur Halb­zeitpause noch 0:0.

Das erste Tor fiel dann nach ei­ner Stunde. Und das nach einer Standardsituation für die Gastge­ber. Dabei war es kein gefährli­cher Einwurf von Rockstroh, son­dern ein Eckball von Marcel Dietze, der dem Treffer vorausging. VfB-Mannschaftskapitän Marcus Rauer stieg am langen Pfosten am höchsten und nickte die Kugel zum 1:0 ins Netz. Doch: Auch beim Ausgleichstreffer der Arnstedter spielte Rauer eine Rolle.

In der 75. Minute konnte er Victor Roldan-Arias bei einem schnellen Angriff nicht entschei­dend stören. Dessen Flanke fand Robin Köhler, der mit einem plat­zierten Kopfball VfB-Keeper Maik Bemmann keine Chance ließ. Danach hatte Arnstedt noch eine gute Chance zur Führung und zum möglichen Sieg, als ein Schuss von Roldan-Arias kurz vor Schluss am Außenpfosten lande­te, doch es blieb schließlich beim Unentschieden.

VfB „fehlen einige Prozente"

Einem „leistungsgerechten, das dem Spielverlauf den gesamten 90 Minuten entsprach", wie Arnstedts Trainer Thomas Voll­mann zusammenfasste. „Der VfB hat sich den Punkt verdient, und auch wir können damit gut le­ben." Etwas anders sah dagegen Raik Olbricht das Spiel. „Es war lange Zeit von Taktik geprägt. Keiner wollte Risiko gehen. Klar nehmen wir den Punkt mit, aber zufrieden wäre ich erst gewesen, wenn wir gewonnen hätten. Aber irgendwie fehlen einige Prozent, um so ein Spiel auch mal zu ge­winnen", so der Trainer des VfB.

Meik Rockstroh nahm das alles gelassen entgegen. Der 29-Jähri­ge hatte seine Aufgabe erledigt, seine Einwürfe in den Strafraum katapultiert, damit für Gefahr ge­sorgt und zum Punktgewinn bei­getragen. Künftig aber will er das aber wieder in der Kreisoberliga machen.

Spitzenreiter marschiert

EISLEBEN/MZ - Durch Treffer von Alexander Kriwoj und Florian Schulz hat sich der SV Bräunrode am Sonnabend mit 2:1 gegen das Tabellenschlusslicht der Fuß­ball-Landesklasse Staffel vier, dem Reideburger SV, durchgesetzt. Das Team von Trainer Mike Wiele bleibt aufgrund des Dreiers Fünf­ter. Die BuSG Aufbau Eisle­ben, neuer Siebter, hat un­terdessen einen 3:1-Sieg ge­gen den Nietlebener SV Askania gefeiert. Abdul Mohammadi, Matthias Senf und Stephan Hans erzielten die Tore für die Hausherren. Der vierte Erfolg am Stück gelang derweil Spitzenreiter SV Eintracht Emseloh beim 5:1 in Lettin. Vitezslav Bina und Lukas Schüt per Dop­pelpack sowie Michael Raev schlugen dabei zu.

Wichtiger Sieg für Welbsleben

EISLEBEN/MZ - Der SV Welbs­leben hat im Duell mit dem SV Anhalt Sangerhausen, ei­nem direkten Konkurrenten in der Fußball Kreisoberliga im Kampf um den Klassen­erhalt, einen eminent wich­tigen 3:2-Sieg eingefahren. Die Hausherren klettern da­durch auf Rang 15, dem ers­ten Abstiegsplatz, und ha­ben nun nur noch einen Zähler Rückstand auf das rettende Ufer.

Vier Doppelpacks

EISLEBEN/MZ - Der FC Hettstedt hat durch einen beein­druckenden 11:1-Erfolg im Derby gegen den SV Ein­tracht Quenstedt seine Auf­stiegsambitionen in der Fußball-Kreisliga unter­mauert. Gleich vier Akteure trafen dabei für den Tabel­lenführer doppelt.

Durchwachsener Auftakt für 1. TC

HETTSTEDT/MZ - Die Teams des 1. Hettstedter TC sind durch­wachsen in die Saison gestar­tet. In der Bereichsliga Halle unterlagen die Damen in der Besetzung Elisabeth Schlenker, Astrid Grone, Sylvia Krau­se und Evelyn Flügel zu Hause gegen den Zeitzer TC mit 2:4. Die Herren 40 (Steffen Adrian, Detlef Eckardt, Andreas Kadler und Olaf Zobel) in der Lan­desliga Süd gewannen dagegen gegen den TC Wittenberg mit 4:2. Den Herren 60 gelang in der Landesoberliga beim Bie­deritzer TC in der Besetzung Werner Flügel, Michael Flügel, Anatoli Anatzki und Detlef Krämer ein 5:1-Sieg. Die Her­ren 50 unterlagen in der Lan­desliga Süd beim TC Schkopau mit 2:4 in der Besetzung Detlef Eckardt, Ingolf Freimann, Olaf Zobel und Karsten Schroeder.

Groitzsch darf Trophäe behalten

BENNDORF/MZ - Beim tradi­tionellen Klaus-Podwitz-Ge­denkturnier der Faustballer des TSV Benndorf hat sich in diesem Jahr der SV Groitzsch bereits zum fünften Mal die von der Familie des früheren Trainers und Funktionärs ge­stiftete Trophäe gesichert und darf sie somit behalten. Die Gastgeber landeten beim als Auftakt in die Freiluftsaison genutzten Turnier auf dem dritten Platz, zwischen Groitzsch und Benndorf plat­zierte sich der MSV Buna- Schkopau.

TTV und SSV schaffen Qualifikation

EISLEBEN/MZ - Die Tischtennis-Männer des TTV Klostermansfeld und die Frauen des SSV Ahlsdorf haben sich für die Deutschen Pokalmeisterschaften für Verbandsklassen in Baiersbronn quali­fiziert. Der TTV setzte sich im Landespokal B für Bezirksliga- Teams im Viererfeld ohne Niederlage durch. Ahlsdorf gewann ge­gen den TSV Tangermünde, zwei Teams hatten kurzfristig ihre Teilnahme abgesagt.

Bräunrode mit neuntem Remis

BRÄUNRODE/MZ - Der SV Bräunrode hat sich am Dienstagnach­mittag spät einen Zähler gegen den FSV Halle gesichert. Im Nachholspiel der Fußball-Landesklasse gingen die Gäste in der vierten Minute durch einen Foulelfmeter in Führung, Tobias Schmidt traf für den SVB in der 82. Minute ebenfalls vom Punkt zum Ausgleich. Für die Mannschaft von Coach Mike Wiele war es bereits das neunte Unentschieden der Saison.     

KAV-Nachwuchs trumpft auf

EISLEBEN/MZ - Drei Nach­wuchstalente des KAV Mansfelder Land haben Medaillen bei den Landesmeisterschaf­ten im Ringen geholt. Leon Krolik holte sich mit einer gro­ßer Souveränität und zwei vor­zeitigen Siegen die Goldme­daille. Sein Zwillingsbruder Luca zog ebenfalls ins Finale ein, unterlag dort aber und hol­te so eine starke Silbermedail­le. Alexander Wolf wurde ebenfalls mit Silber dekoriert.

BSV schafft die Wende nicht

KLOSTERMANSFELD/MZ - Die Handballer des BSV Klostermansfeld waren mit dem Ruck­sack von vier Toren Rückstand in das Rückspiel im Finale um den Bezirkspokal gegen den USV Halle III gegangen und konnten das zweite Duell zu­mindest mit 27:26 für sich ent­scheiden. Dadurch konnte die 24:28-Pe aus dem Hinspiel al­lerdings nicht ausgeglichen werden und so holte der USV den Pokal im Spielbezirk Süd.

Der VfB Sangerhausen und 1. FC Romonta Amsdorf feiern wichtige Siege für den Klassenerhalt.

AMSDORF/SANGERHAUSEN/MZ - Für einen kleinen Moment trieb es den Puls von Raik Olbricht richtig in die Höhe. Am Dienstagnach­mittag, im Fußball-Verbandsliga- Nachholspiel zwischen dem VfB Sangerhausen und Eintracht Els­ter, waren gerade einmal wenige Minuten gespielt, als die Gäste die erste Großchance hatten. Els­ter traf jedoch nur den Pfosten - und VfB-Trainer Olbricht atmete tief durch. „Wenn der Ball rein geht, wird es ein anderes Spiel", sagte er nach dem Abpfiff - Sangerhausen hatte gerade mit 5:1 gewonnen.

Hinrunden-VfB? „Noch nicht"

Nein, überbewerten wollte Raik Olbricht das Spiel nicht. Ob ihm schon kleine Steine vom Herzen gefallen sind, als der erst zweite Sieg in der Rückrunde perfekt war? Der Coach schüttelte den Kopf: „Der Sieg war wichtig, aber nicht mehr. Wir sind immer noch mittendrin." Ob Olbricht dann gegen Elster zumindest ein Stück weit den Hinrunden-VfB gesehen hat, der mit Offensivfußball und der besten Bilanz seit Jahren be­geistern konnte? „Noch nicht." Sangerhausen bestach nach dem Pfostenschuss der Gäste durch Kaltschnäuzigkeit und schoss in der ersten Hälfte durch Ousmane N'Diaye (18.), Robert Knopp (35.) und Marcus Rauer (41.) einen kla­ren Vorsprung raus.

Um das nicht falsch zu verste­hen, Olbricht war zufrieden mit und sehr glücklich über den Sieg, den in der zweiten Halbzeit Dan­ny Schulz (60.) und N'Diaye mit einem zweiten Tor (73.) endgültig

eintüteten. Nur weiß der erfahre­ne Coach auch, dass der VfB nun zwar etwas durchatmen kann, jedoch trotz nun sieben Zähler Vor­sprung noch lange nicht komplett sicher ist. Zumal Olbricht auch weiß: „Manchmal spielen wir wie das Wetter."

Gründler entscheidet

Sogar acht Zähler vor Grün-Weiß Piesteritz und dem Abstiegsplatz rangiert seit Dienstagnachmittag der 1. FC Romonta Amsdorf. Die Mannschaft von Trainer Farih Kadic feierte einen knappen 1:0- Sieg beim direkten Konkurrenten

Haldensleber SC. Dabei gewann Amsdorf verdient, hatte in weni­gen Szenen aber auch ein biss­chen Glück. Denn nach einer be­stimmenden ersten Halbzeit, in der die Kadic-Elf in den ersten 30 Minuten schon drei große Mög­lichkeiten liegen ließ, kam Hal­densleben im zweiten Abschnitt besser in die Partie und hatte sei­nerseits gute Chancen. Knapp zehn Minuten vor dem Abpfiff war es dann allerdings Romonta- Torjäger Alexander Gründler, der mit seinem 17. Saisontor die Par­tie entscheiden konnte und das Polster nach unten wachsen ließ.

Fichte verliert in Weißenfeis

ERDEBORN/MZ - Handball- Verbandsligist Fichte Erde­born hat sein letztes Aus­wärtsspiel in dieser Saison verloren. Beim Weißenfelser HV setzte es für das Team von Trainer Frank Hammer­schmidt ersatzgeschwächt eine 27:32-Niederlage. Be­reits vorher stand fest, dass Fichte die Spielzeit auf dem vierten Platz beenden wird. Nächsten Sonnabend gastie­ren noch die Friesen Frank­leben in Erdeborn.

SVW schöpft neuen Mut

WELBSLEBEN/MZ - Der VfB Sangerhausen II hat in der Fußball-Kreisoberliga einen großen Schritt in Richtung Meisterschaft und Landes­klasse-Aufstieg gemacht. Nach der 1:5-Biederlage des VfR Roßla und dem eigenen 6:0-Sieg im Top-Spiel gegen den Tabellendritten Ein­tracht Kreisfeld beträgt der Vorsprung an der Spitze nun schon sieben Punkte. Neuen Mut im Abstiegskampf hat dagegen der SV Weibsleben durch einen l:0-Erfolg bei Schlusslicht Möve Riethnordhauesen geschöpft.

Hettstedt rutscht ran

HETTSTEDT/MZ - Der FC Hettstedt hat sich durch ei­nen 5:1-Sieg bei Blau-Weiß Ahlsdorf bis auf einen Zäh­ler an Fußball-Kreisliga-Ta­bellenführer SG Volk­stedt/Polleben herange­schoben. Der Spitzenreiter musste sich am Sonntag mit einem 2:2-Unentschieden bei der SG Augsdorf/Helm­stedt zufrieden geben.

Uwe Hecht in guter Frühform

EISLEBEN/MZ - Uwe Hecht vom Eisleber RC hat bei ei­nem Rundstrecken-Radrennen in Gesmold bei Osna­brück über 34 Kilometer ge­wonnen und sich somit ge­gen die gesamte Spitze aus dem nord- und mitteldeut­schen Raum sowie aus Nordrhein-Westfalen durchgesetzt. Nach längerer Verletzungspause hat der amtierende Deutsche Meis­ter der Klasse „Master 4" wieder einmal seine End­schnelligkeit ausgespielt und gewann in einer neun­köpfigen Spitzengruppe mit knapp einer Radlänge Vor­sprung. Am kommenden Sonnabend lässt Hecht es sich nicht nehmen, in der Heimat bei der „Tour de He­xe" in Vatterode im Meister­trikot an den Start zu gehen.

Fichte festigt Rang fünf

ERDEBORN/MZ - Die Frauen des BSV Fichte Erdeborn haben im letzten Heimspiel der Saison noch einmal ei­nen klaren 25:16-Sieg gegen Union Halle-Neustadt III gefeiert. Die Bezirksliga- Handballerinnen konnten sich schon in der ersten Halbzeit einen Vorteil he­rausspielen, beim Stand von 14:10 wurden die Seiten ge­wechselt. Nach dem Wieder­anpfiff machten die Fichte- Frauen da weiter, wo sie auf­gehört hatten, und setzten sich schnell auf 18:12 (40.) ab, was einer Vorentschei­dungen gleichkam. In der Tabelle hat Erdeborn damit vor dem letzten Spiel beim Schlusslicht TuS Dieskau- Zwintschöna Rang fünf ge­festigt.

Olympia Berga gibt einen Vorsprung beim VfR Roßla noch aus der Hand und bleibt im Keller. Auch Welbsleben taumelt dem Abstieg entgegen.

EISLEBEN/SANGERHAUSEN/MZ – 40 Minuten lag die Überraschung in der Luft. 40 Minuten konnte Olympia Berga hoffen, ausge­rechnet im Derby beim amtieren­den Meister VfR Roßla einen Be­freiungsschlag im Kampf um den Ligaerhalt in der Fußball-Kreis­oberliga zu landen. Mit 2:0 führte Berga, das dritte Tor lag schon in der Luft. Doch: Es fiel nicht. Und nach 90 Minuten ging Olympia doch enttäuscht vom Feld.

Rückstand wächst

Zwei Treffer von Stürmer Chris­toph Eisler waren zu wenig, die Roßlaer hatten noch ein Tor mehr zu bieten, siegten mit 3:2. Fabian Baumbach traf doppelt, Matthias Hauschulz war einmal erfolgreich. Und beim Blick auf die anderen Spiele zeigte sich, dass die Niederlage Berga doppelt weh tut. Statt sich heranzupir­schen, ist Olympia zurückgefallen und hat nun schon fünf Punkte Rückstand zum rettenden Ufer.

Durchatmen im Gonnatal

Den rettenden Platz 14 belegen derzeit die Kickers aus dem Gon­natal. Auch sie haben einen nervenaufreibenden Sonnabend hin­ter sich, konnten allerdings nach den 90 Minuten gegen Wacker Rottleberode auf- und tief durch­atmen. 3:0 führten die erneut vom verletzten Matthias Herper gecoachten Kickers zur Pause be­reits, doch dann lief nicht mehr viel zusammen. Wacker kam im­mer besser ins Spiel und auf 2:3 heran. Am Ende aber taumelten die Gonnataler ins Ziel, siegten 3:2. „Wie wir den Vorsprung über die Runden gekriegt haben, wis­sen wir selbst nicht", gab Gonnatals Mannschaftsleiter Gert Böttger danach zu.

Welbsleben geht die Puste aus

Während in Pölsfeld das Licht der Hoffnung auf den Klassenerhalt also weiter brennt, wird es beim

SV Welbsleben langsam zappen­düster. Beim Aufsteiger Eintracht Kreisfeld kassierten die Nord­lichter eine deftige 0:4-Niederlage. Alle vier Treffer fielen dabei in der Schlussphase der Partie, zwi­schen der 74. und 87. Minute traf der Tabellendritte. Acht Punkte sind es jetzt schon, die Welbsle­ben vom rettenden Ufer trennen. Der Abstieg rückt für eines der traditionsreichsten Teams der Li­ga immer näher.

Oberröblingen in Sicherheit

Wohl nichts mehr mit dem Ab­stieg dürfte der VfB Oberröblin­gen zu tun haben. Mit zwei Tref­fern machte Falco Heise den Aus­wärtssieg des VfB bei Wacker Helbra perfekt. Mit nun 31 Punk­ten hat Oberröblingen Helbra da­mit überholt und sich endgültig in die Tabellenregion weitab von Gut und Böse verabschiedet. Ebenso wichtige Punkte hat sich die zweite Mannschaft von Ein­tracht Lüttchendorf mit einem 2:0-Sieg gegen Grün-Weiß Wimmelburg gesichert.

Kantersieg für Fortuna

Den klarsten Sieg dieses Spielta­ges hat die Fortuna aus Brücken eingefahren. Beim 6:0 gegen Grü­ne Tanne Wippra war Sebastian Krause einmal mehr der überra­gende Spieler auf dem Platz. Vier Tore steuert er zum Sieg bei. „Der Sieg ist ein bisschen zu hoch aus­gefallen. Bei uns hat diesmal einfach vieles funktioniert. Einzi­ger Wermutstropfen war eine schwerere Verletzung von Bernd Riedmayer," analysierte Fortuna- Coach Thomas Vinzens nach dem Spiel.

Kein Sieger im Spitzenspiel

Mit dem sich in bestechender Form befindenden und gastge­benden SV Allstedt und Spitzen­reiter VfB Sangerhausen II stan­den sich am Sonnabend auf dem Waldsportplatz die beiden erfol­greichsten Mannschaften der Rückrunde gegenüber. Am Ende der 90 spannenden Minuten gab es keinen Sieger. Das 1:0 der Gast­geber, durch Ronald Henning nach einer halben Stunde erzielt, beantwortet Mokthar Haidari in der 75. Minute mit dem Aus­gleichstreffer. Durch den Punkt­verlust schmolz das Polster des Spitzenreiters auf den ärgsten Verfolger aus Roßla auf vier Zäh­ler.4

TREFFER steuerte Torjäger Sebastian Krause zum kla­ren 6:0-Sieg von Fortuna Brücken gegen Grüne Tanne Wippra bei.

Erfolgreiches Wochenende

EISLEBEN/MZ - Die Fußball- Landesklasse-Teams BuSG Aufbau Eisleben und SV Bräunrode haben jeweils ein erfolgreiches Wochenende hinter sich. Bräunrode ge­lang nach einem Rückstand ein 3:1-Sieg beim Aufsteiger SV Baalberge (Tore: Tobias Schmidt, Steven Kahle und Florian Schulz), Aufbau ge­wann daheim gegen Schlusslicht Reideburg mit 3:2 (Tore: 2x Mohammad Albicho, Stephan Hans).

Welbsleben vor dem Abstieg

WELBSLEBEN/MZ - An der Spitze der Fußball-Kreisoberliga wird es noch einmal spannend. Der Tabellenfüh­rer VfB Sangerhausen II ist beim SV Allstedt am Sonn­abend nicht über ein 1:1 hin­ausgekommen, während Verfolger VfR Roßla einen knappen 3:2-Sieg gegen Olympia Berga feiern und den Rückstand auf vier Punkte verkürzen konnte. Im Tabellenkeller taumelt derweil nun auch der SV Weibsleben (0:4 gegen Ein­tracht Kreisfeld) neben Möve Riethnordhausen lang­sam dem Abstieg entgegen. Der Rückstand beträgt be­reits sieben Punkte.

Tendenz zum Zweikampf

HETTSTEDT/MZ - In der Fußball-Kreisliga scheint alles auf einen Zweikampf um den Aufstieg hinauszulau­fen. Spitzenreiter SG Volk­stedt/Polleben hat sich am Sonntag mit einem 4:1 bei Eintracht Emseloh II eben­so schadlos gehalten wie tags zuvor der FC Hettstedt, der das Spitzenspiel gegen den Dritten SG Augsdorf/Gerbstedt/Helmsdorf mit 2:0 gewann.